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Von Pfeifen und Menschen - wie Orgeln aus dem Schwarzwald die Musik demokratisierten

Sendung auf SWR2 Kultur anlässlich der Heimattage Baden-Württemberg in Waldkirch

In Waldkirch pfeift es an allen Ecken und Enden: Die kleine Stadt bei Freiburg ist ein Zentrum des Orgelbaus. Kirchen- und Karussellorgeln, Orchestrien, Drehorgeln und Leierkästen wurden in den vergangenen 200 Jahren in die ganze Welt geliefert und brachten Musik aus dem Schwarzwald in die Tanzsalons und auf die Jahrmärkte. So wurde Musik im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit zu einem Gut für Alle. Der Orgelbau lebt in Waldkirch weiter: Fünf Orgelbauer wohnen und arbeiten in der Stadt im Elztal. 2018 werden dort die Heimattage Baden-Württemberg gefeiert. Klaus Gülker hat für die Sendung „Von Pfeifen und Menschen - wie Orgeln aus dem Schwarzwald die Musik demokratisierten“ Werkstätten und Museen besucht und Historiker und Leute, die in ihrer Freizeit als Orgel-Enthusiasten den Dreh raushaben, getroffen. In diesem Rahmen hat er sich auch mit der Zeller Autorin Heidi Knoblich über Ignaz Blasius Bruder, den Begründer der bedeutenden Orgelbauer-Dynastie Bruder, unterhalten. Sie hat den historischen Roman „Tanz auf dem Wind: Ignaz Blasius Bruder - Drehorgelmacher zu Waldkirch“ verfasst.

Schreiben für die Ewigkeit

Auf dem Weg von der Basler Mittleren Rheinbrücke hinauf zum Münster steht es an der schmalen Gasse: das Eckhaus "Meister Sonnenfros Huus". Das im Jahr 1437 erbaute Fachwerkhäuschen, das etwas schief am Fuße des Elftausendjungfern-Gässleins lehnt, beherbergt das Scriptorium am Rheinsprung. Hier lebt und arbeitet der einzige öffentliche Kalligraph Europas, Andreas Schenk. Heidi Knoblich durfte für die Oktober-Ausgabe von "Lust auf REGIO" einen Blick in seine Werkstatt werfen.

„Aus Omas Kochbuch“ - fast vergessene Rezepte

Der Servus-Verlag hat aus der beliebten Rubrik „Aus Omas Kochbuch" seines Magazins „Servus in Stadt & Land“ ein Buch herausgebracht – ein wahrer Schatz an Rezepten, die den Geschmack der Kindheit wieder aus der Erinnerung hervorholen. In diese Sammlung wurden auch die Rezepte „Blamasche & Bodelack" und „Schwarzwälder Böllesuppe" mit der dazugehörigen Geschichte aufgenommen; verfasst von der Servus-Autorin Heidi Knoblich.

Do schmeckts!

Das Kochbuch „Do schmeckts!“ des Michael Müller Verlages lädt ein auf eine ku­li­na­ri­sche Ent­de­ckungs­rei­se rund um Frei­burg, den Kai­ser­stuhl und das Mark­gräf­ler­land. Las­sen Sie sich von re­nom­mier­ten Gast­hö­fen in­spi­rie­ren zu einer sai­so­nal-re­gio­na­len Küche, die Ele­men­te aus Tra­di­ti­on und Mo­der­ne ver­bin­det! Ein­flüs­se aus Ös­ter­reich, Frank­reich und der Schweiz machen die Re­gio­nal­kü­che hier so span­nend.

In pas­sen­den Hin­ter­grund­re­por­ta­gen erfahren Sie von nam­haf­ten Au­to­ren aus der Re­gi­on Wis­sens­wer­tes zu den ver­wen­de­ten Re­gio­nal­pro­duk­ten. Heidi Knoblich stellt das für die hiesige Landschaft so typische Hinterwälder Rind und die Forelle, den Speisefisch des Schwarzwalds, vor.

Film „Die Wiese - vom Feldberg bis an Rhy“ - Heidi Knoblich erzählt von Constanze Mozart und deren Familie

Von der Wiese-Quelle am Feldberg bis zu deren Mündung bei Basel war der Bad Säckinger Filmproduzent Gusty Hufschmid mit seinem Kamerateam unterwegs: In Kooperation mit dem Verlagshaus Jaumann entstand hier ein Film auf DVD, der Landschaft und Leute in Szene setzt. Für den Wiesentalfilm erzählt Heidi Knoblich von der Zeller Amtmannfamilie Weber, die auf schicksalhafte und tiefgründige Weise mit W. A. Mozart verbunden war und von Mozarts Frau Constanze geb. Weber, die, wie alle ihre drei Schwestern, im Zeller Amtshaus zur Welt gekommen war.