„Mozart im Morgenland“ - CD Release-Konzert von FisFüz (2014)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Webers Reigen"

Organisation & Moderation: Heidi Knoblich

Veranstalter: Stadt Zell i. W. & Zeller Bergland Tourismus e.V.

Am 15. März 2014 stellte das umjubelte „ensemble FisFüz“ im Rahmen der von Heidi Knoblich ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe „Webers Reigen“ erstmals seine brandneue CD „Mozart im Morgenland“, eine Anlehnung an Mozarts „Türkenoper“, im Ratssaal in Zell im Wiesental vor. Dies war zugleich der Beginn der Tournee, die das Ensemble u.a. auch nach Ulm, Mannheim und Baden-Baden führen wird.

Das preisgekrönte türkisch-deutsche Trio (SWR Weltmusikpreis) hat sich für sein CD-Release-Konzert passenderweise Constanze Mozarts Geburtsort ausgesucht: Mozarts künstlerische Arbeit an seiner Oper „Die Entführung aus dem Serail“ fällt zusammen mit seinem Werben um Constanze Weber, die er zwei Wochen nach der Uraufführung im Wiener Stephansdom heiratete. In dieser Oper verarbeitete er symbolisch den Kampf um seine Liebe. Die Wiener zu Mozarts Zeit waren fasziniert von der fremdartigen orientalischen Welt, die auf Mozarts Werke, u.a. auch auf seinen „Türkischen Marsch“, Einfluss hatten.

Das Trio „ensemble FisFüz“ begibt sich in „Mozart im Morgenland“ auf eine Reise in die Vergangenheit: Mozarts „Entführung aus dem Serail“ im ungewohnt neuen Gewand , verwoben mit höfischer Musik aus der Zeit der Osmanen. Die Weltmusiker spielen seit 1995 „Oriental Chamber Jazz“ – und das vom Feinsten! Sie haben sich jedoch auch auf klassischen Bühnen einen Namen gemacht. Annette Maye leitet das multiphonics festival für Klarinettenmusik, Gürkan Balkan ist gefragter Studiomusiker sowie Produzent, und Murat Coşkun bereichert mit seinen Rahmentrommeln sowohl das gefeierte Freiburger Barockorchester, das Bundesjugendorchester als auch das Ensemble des Klezmer-Meisters Giora Feidman.

In ihrem Programm „Mozart im Morgenland“ verbindet das Ensemble die Musikstücke mit der folgenden Geschichte: Der junge Mozart erhielt den Auftrag, die Musik für die Oper „Die Entführung aus dem Serail“ zu komponieren. Der Komponist benötigt für diese exotisch-orientalische Handlung eine „musikalische Inspiration“. Folglich reist er nach Istanbul mit der tollkühnen Idee, dort zwei Musiker vom Hofe des Sultans Abdülhamid I. nach Wien entführen zu lassen. Diese liefern ihm fortan den „musikalischen Stoff“ aus dem Morgenland. Der experimentierfreudige Mozart bringt die beiden Serail-Musiker mit einer preußischen Klarinettistin zusammen und lässt sie im Trio ganz ungewohnte Klänge spielen.  Gemeinsam erarbeiten die Musiker seine musikalischen Ideen, welche später in der Oper „Die Entführung aus dem Serail“ große Berühmtheit erlangen werden. Aus dem türkisch-deutschen Trio erwächst ein west-östlicher Klangkörper, eine Verschmelzung der Mozart‘schen Ideen mit der türkischen Musikwelt vom Hofe des Sultans. Ob es „Die Entführten aus dem Serail“ wirklich gegeben hat, darf bezweifelt werden, das deutsch-türkische Trio aber ist sehr real und nennt sich heute „ensemble FisFüz“.

Annette Maye – Klarinetten
Gürkan Balkan – Ud, Gitarre, Gesang
Murat Coşkun – Rahmentrommeln, Perkussion

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"Begegnung von Orient und Okzident" - Artikel der Badischen Zeitung vom 18.03.2014

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"Mozart harmonisch entmannt" - Artikel des Oberbadisches Volksblatts vom 19.03.2014

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