Lust auf REGIO (ehemals REGIO Magazin)

Weitere Artikel

Sommer auf der Zunge - vom Schwarzwald in die Welt hinaus

Schon das von Hand angebrachte Stofftüchlein auf dem Deckel zeigt: Faller-Konfitüren werden mit Sorgfalt und Liebe hergestellt. In der August-Ausgabe von "Lust auf REGIO" stellt Heidi Knoblich die Gründerin der Konfitürenmanufaktur Alfred Faller vor: Oma Therese hat es vorgemacht - bei Fallers werden die Konfitüren heute noch von Hand mit einem Holzlöffel im Kupferkessel gerührt. 

Die Basler Fastenwähe gab es schon im 15. Jahrhundert

Die Herstellung der feinmürben, mit Eigelb bestrichenen, mit Kümmel bestreuten und goldgelb gebackenen Fastenwähe ist seit jeher auf einen festen Zeitraum begrenzt: vom Montag nach der Herrenfastnacht (Montag vor Aschermittwoch) bis zum Ostersonntag, wenngleich sie manche Bäcker der großen Nachfrage wegen auch schon ab Dreikönig anbieten. 

Heidi Knoblich hat sich für die März-Ausgabe des REGIO-Magazins auf die Spuren dieses Traditionsgebäcks gemacht. 

Es ist wieder Linzertortenzeit

An Weihnachten unverzichtbar 

Alljährlich im Advent entstehen hierzulande inmitten von Mehl- und Zuckerspuren, zwischen eingefetteten Springformen und heißen Blechen, Berge von Linzertorten. Vor allem im Breisgau und im Markgräflerland rühmt fast jede Familie eine Oma oder eine Tante, die im Besitz des besten Rezeptes überhaupt ist. 

Heidi Knoblich erzählt in der Dezember-Ausgabe des REGIO-Magazins von der Bedeutung und Geschichte des Kultgebäcks.

REGIO Magazin

Auf den Spuren der Musikerfamlie Weber in Zell im Wiesental - Hommage an Constanze Mozart

Wenn auch der Name W. A. Mozart zunächst an Salzburg, Wien und die großen Opernhäuser der Welt denken lässt, ist der einzigartige Komponist über seine Ehefrau Constanze doch auch mit Zell im Wiesental im Südschwarzwald verbunden. Hier, im damals vorderösterreichischen Zell, wurde Mozarts Frau am 5. Januar 1762 als dritte von vier Töchtern des hiesigen Amtmanns und Musikers Fridolin Weber und dessen Frau Cäcilia geboren. Sie wurde noch am selben Tag auf den Namen Maria Constantia Caecilia Josepha Johanna Aloisia getauft. 

Heidi Knoblich führt in der November-Ausgabe des REGIO-Magazins durch Constanze Mozarts Geburtsort. 

Weihnachtswunderwelt

Für die „New York Times“ ist Johann Wanner „Father Christmas“, für die Dekobranche ist er der größte Hersteller und Händler für mundgeblasenen und handbemalten Weihnachtsschmuck. Königs- und Fürstenhäuser, Nobelhotels und Hollywoodstars stattet er mit kostspieligen, extravagant herausgeputzten Wanner-Bäumen aus. In seinem Ladengeschäft gilt jedoch die goldene Regel: „Es muss immer möglich sein, dass bei mir auch ein Kind sich etwas von seinem Taschengeld kaufen kann.“ Heidi Knoblich ist für "Lust auf REGIO" in seine Weihnachtswunderwelt eingetaucht. 

Basler Osterflädli - Vornehmes Gebäck

Nach der einst streng kirchlich geregelten Fastenzeit wurde landauf, landab erst zum Osterfest wieder Süßes aufgetischt, darunter der heute noch beliebte Osterfladen, eine Variante des Osterbrotes. Er erinnert an die ungesäuerten Brote des jüdischen Pessachfestes. Basel hat eine eigene, jahrhundertealte Tradition des Osterfladens, das sogenannte „Osterflädli“. Heidi Knoblich hat sich für Lust auf REGIO auf die Suche nach dem besten gemacht. 

Schreiben für die Ewigkeit

Auf dem Weg von der Basler Mittleren Rheinbrücke hinauf zum Münster steht es an der schmalen Gasse: das Eckhaus "Meister Sonnenfros Huus". Das im Jahr 1437 erbaute Fachwerkhäuschen, das etwas schief am Fuße des Elftausendjungfern-Gässleins lehnt, beherbergt das Scriptorium am Rheinsprung. Hier lebt und arbeitet der einzige öffentliche Kalligraph Europas, Andreas Schenk. Heidi Knoblich durfte für die Oktober-Ausgabe von "Lust auf REGIO" einen Blick in seine Werkstatt werfen.

Die Basler Sunnereedli

Die große Basler Dame Faschtewaije (Fastenwähe) hat eine kleine Schwester, das Sunnereedli (Sonnenrädchen). 1925 erfunden, wird das Knabbergebäck in einer Basler Bäckerei auch heute noch täglich von Hand hergestellt – nach dem Originalrezept des Bäckermeisters Emil Schneider. Heidi Knoblich hat für "Lust auf REGIO" einen Blick in die Backstube geworfen. 

Die historische Klopfsäge in Fröhnd

Die im Jahr 1808 erbaute Fröhnder „Chlopfsägi“ im Oberen Wiesental ist eine der letzten Klopfsägen im Originalzustand. Sie funktioniert noch heute nach einer fast 800 Jahre alten Technik zum Sägen von Stammholz. Ihr Aufbau stellt die erste Arbeitsmaschine der Holzbearbeitung überhaupt dar. Heidi Knoblich hat sich für Lust auf REGIO auf dem historischen Denkmal umgeschaut. 

Gestandene Frauen

Dorothée Rothbrusts lebensgroße, feingliedrige Frauenbilder mit den edlen Schwanenhälsen und den sprechenden Augen sind eigenwillig. Stilvoll gekleidet und auf ihr Äußeres bedacht, blicken sie mal motzig, mal verträumt auf ihr Gegenüber und nehmen Stellung zur Welt. Heidi Knoblich hat die Künstlerin für "Lust auf REGIO" in ihrem Atelier besucht. 

Unflätige Majestät

Der „Lällekeenig“ hat schon Generationen von Basler Kindern zum Staunen gebracht. Auch Touristen, die der Stadt am Rheinknie einen Besuch abstatten, wundern sich über den königlichen, überlebensgroßen Kopf. Denn alle 15 Sekunden rollt er furchterregend mit seinen weiß-schwarzen Kulleraugen und streckt ihnen seine lange Zunge – auf Baseldeutsch „den Lälli“ – heraus. Heidi Knoblich ist seiner Bedeutung für "Lust auf REGIO" nachgegangen. 

Der Herr der Käsekostbarkeiten

Ganz im Süden des Elsass, im verschlafenen Vieux-Ferette, reift im legendären „Sundgauer Käs Kaller“ der Fromagerie Antony die ganze Käseherrlichkeit Frankreichs unter einem Dach. Von hier aus beliefert Bernard Antony die Königs- und Fürstenhäuser, die High Society und die Spitzengastronomie weltweit mit edlem Rohmilchkäse. Heidi Knoblich durfte für "Lust auf REGIO" einen Blick in den Reifekeller werfen. 

Schatzkästlein im Wiesental

Johann Peter Hebels Heimathaus in Hausen beherbergt das Literaturmuseum Hebelhaus und schickt seine Besucher auf Zeitreise. Als Lernort bringt es Schülern die alemannische Sprache zeitgemäß nahe und fördert das Interesse an Literatur im Unterricht. Heidi Knoblich hat sich für "Lust auf REGIO" im Hebelhaus umgesehen. 

Spring, Springerli!

Springerli sind die Krönung auf dem Weihnachtsgutsliteller. Zart, weiß und rein erinnern sie uns seit Kindertagen an das Christkind selbst und überstrahlen mit Bildern von Engeln, Vögeln und Kerzen alles noch so kunstvolle Gebäck. Einst wetteiferten Generationen von Großmüttern und Tanten um den Ruhm dieses edlen, fast vergessenen Backwerks. Derzeit erlebt es u.a. dank dem Schweizer Springerlifachmann Linus Feller einen neuen Aufschwung. Heidi Knoblich hat sich für "Lust auf REGIO" in das "Änis-Paradies" begeben. 

Ein Plätzchen zum Verweilen

Das einstige Hirtenhaus in der Markgrafenstadt Schopfheim beherbergt ein außergewöhnliches, kleines Café: „Das schwarze Schaf“ – ein Ort zum Genießen, Träumen und die Zeit vergessen. Heidi Knoblich hat für "Lust auf REGIO" die kleine Caféstube besucht. 

Alte Schmiede zu neuem Leben erweckt

Die 1719 erbaute Hufbeschlag- und Wagenschmiede in Mambach im Oberen Wiesental zählt zu den ältesten ihrer Art im Schwarzwald. Zu einem lebendigen Museum hergerichtet, ist sie nun wieder Mittelpunkt des alten Handwerkerdorfes. Heidi Knoblich hat sich für "Lust auf REGIO" auf Zeitreise begeben. 

Das Heidewiibli von Rickenbach

Die Frau mit der „Dubakspfeife“ und dem losen Mundwerk war einst die größte Berühmtheit des Hotzenwaldes. Noch heute erzählt man sich „auf dem Wald“ die Anekdoten vom „Heidewiibli“ mit seinem ungewöhnlichen Lebenswandel, seiner Schlagfertigkeit und seinem trockenen Humor. Heidi Knoblich hat sich für "Lust auf REGIO" auf ihre Spuren begeben.