Heidi Knoblich

… geboren im Südschwarzwald,
 Erzählerin, Roman- und Kinderbuchautorin, Bühnenautorin, freie Journalistin. Ihre Veröffentlichungen befassen sich mit dem Schwarzwald, seinen Menschen und deren Sprache.

Erstmals einem größeren Publikum bekannt geworden ist Heidi Knoblich durch die regelmäßig an Heiligabend im Südwestfernsehen ausgestrahlte Sendung „Lieder und Geschichten unter dem Christbaum – Werner O. Feißt und seine Freunde erzählen“. Über viele Jahre war sie an diesem Platz mit ihren eigenen Weihnachtsgeschichten präsent.  

„Un d Welt hät liislig gschnuuft“, ihr alemannisches Winter- und Weihnachtsbuch, ist eine Sammlung all dieser Weihnachtsgeschichten und ist im Jahr 1998 erschienen.   

„Ich will die Steine kennen, über die ich laufe“: Durch ihr Faible für Geschichte und die immer wiederkehrende  Frage, welche Umstände zu den Bedingungen geführt haben, unter denen wir selbst heute leben,  findet es Heidi Knoblich aufregend, auf Zeitreise zu gehen und dort auf Geschichten zu stoßen.  

Mit ihren historischen Romanen und Bühnenstücken nimmt sie ihr Publikum mit auf diese Reise: 

„Winteräpfel“ erzählt die Entstehungsgeschichte des Skisports, der auf dem Feldberg im Schwarzwald bei Fanny Mayer für ganz Mitteleuropa seinen Anfang genommen hat. Mit einem mutterlosen Kind, einem angeschlagenen Bruder, einem verlassenen Gasthaus und ein paar alten Pfannen hat Fanny Mayer auch den Fremdenverkehr auf dem Feldberg vorangetrieben und den „Feldberger Hof“ zum Aushängeschild der badischen Gastronomie gemacht. Dieser Roman ist seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2003 in der zehnten Auflage erschienen.   

Die Lebensgeschichte der „Feldbergmutter“ hat Heidi Knoblich zuerst in ihrem Freilichtspiel „Fanny“ erzählt, das im Jahr 2002 von den Jostäler Freilichtspielen vor rund 7000 Zuschauern mit überaus großem Erfolg aufgeführt wurde. Im Jahr 2003 hat sie für den Südwestrundfunk Studio Freiburg das Hörspiel „Fanny“ geschrieben, das wiederholt ausgestrahlt wurde.   

„Constanze Mozart geb. Weber“ ist die bislang unbekannte, doch wohldokumentierte Geschichte von W.A. Mozarts zäher und gescheiten Gefährtin, die das Entstehen seiner Werke miterlebte, und der es maßgeblich zu verdanken ist, dass uns diese heute bekannt sind.

„Tanz auf dem Wind“ erzählt den Werdegang des bedeutenden Schwarzwälder Musikwerkbauers des 19. Jahrhunderts, Ignaz Blasius Bruder, der sich in langen Wintermonaten das Uhrmacherhandwerk selber aneignete. Die Drehorgeln, die seine Hände fertigten, haben noch heute den besonderen Klang und eine Bühne, auf der er die ganze Welt tanzen lässt.

In Zusammenarbeit mit Monika Graff entstand im Jahr 2003 das Kochbuch „Original Badisch/The Best of Baden Food“. Es enthält die schönsten Rezepte der Badischen Küche von Brägele, Chriesiplotzer bis zum Bibbeleskäs‘ in einem Geschenkband auf Deutsch und Englisch. Ergänzt wird dies mit interessanten und amüsanten Geschichten zur Badischen Küche, z.B. warum die Linzer Torte zum Gutedel gehört.

Ihr Bühnenstück „Die Schwarzwaldengländer“ wurde in den Jahren 2004/2005 in St. Märgen 
an historischer Stätte, in der „Goldenen Krone“ von der Laienspielgruppe St. Märgen insgesamt 14 Mal erfolgreich aufgeführt.  Es gibt die kuriosen und versnobten Lebensumstände der in England tätigen Schwarzwälder Uhrenmacher wieder.  

„Ein Dinner für den Fürstenmaler - Der Schönheit verpflichtet“, im Jahr 2005 mit der Laienspielgruppe Menzenschwand inszeniert, ist eine Hommage an Franz Xaver Winterhalter zu dessen 200. Geburtstag. Winterhalter portraitierte alle gekrönten Häupter seiner Zeit, wie z. B. die Österreichische Kaiserin Elisabeth, Kaiser Franz Joseph, Queen Victoria und ihre Familie, die französische Kaiserin Eugénie und deren Gemahl Napoléon III., die Fürstin Metternich sowie Badens Großherzogin Sophie von Baden.

Für ihren Geburtsort Zell im Wiesental schrieb Heidi Knoblich zum Thema „Constanze Mozart geb. Weber“ u.a. die Inszenierungen „SchablaPumfa“ und „Am Tag nach dem Sturm“. Sie organisiert Konzerte, Vorträge und Lesungen mit Mozart-Experten wie Frau Dr. Haslinger (Wien), Hofrat Prof. Dr. Bauer (Salzburg) und Dr. Alfred Zeller (Altötting). Am 15. März 2014 stellte das umjubelte „ensemble FisFüz“ im Rahmen der von Heidi Knoblich ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe „Webers Reigen“ erstmals seine brandneue CD „Mozart im Morgenland“, eine Anlehnung an Mozarts „Türkenoper“, im Ratssaal in Contanze Mozarts Geburtsort Zell im Wiesental vor.

Mit Werken von W.A. Mozart, dessen Lieblingsgetränk Punsch, einer Festrede von Herrn Hofrat Prof. Dr. Günther Bauer, ehemals Rektor der Universität Mozarteum Salzburg und der Inszenierung Glückwunsch beim Punsch" von der Roman- und Bühnenautorin Heidi Knoblich feierte die Stadt Zell am 5. Januar 2012 Constanze Mozarts 250. Geburtstag. Heidi Knoblich zeichnete für das Konzept und die Organisation aller in diesem Jubiläumsjahr und weiterführend stattfindenden Veranstaltungen verantwortlich. 

Darunter ist auch die Zeitreise „Zum Coffé bei Madame Weber – Constanze Mozarts Mutter erzählt“, die aufgrund großer Nachfrage schon mehrfach aufgeführt wurde.

In den Sommern 2012, 2013, 2014 und 2016 führte Heidi Knoblichs amüsantes Wandertheater „Mit Fanny am Feldberg“ mit Eseln, Schauspielern und einem Schwarzwälder Picknick auf den Spuren der „Feldbergmutter“ Fanny Mayer, der Pionierin des Skisports und des Fremdenverkehrs, über den Feldberg. Die erfolgreiche szenische Wanderung basiert auf Heidi Knoblichs beliebtem historischen Roman Winteräpfel".

Mit einem englischen Picknick, der Inszenierung Eine Rose für Constanze" von Heidi Knoblich und Musik von Wolfgang Amadé Mozart feierte die Stadt Zell am 29. Juli 2012 die Einpflanzung der Rose ‘Constanze Mozart®‘ im Zeller Stadtpark. Die Neuzüchtung von W. Kordes’ Söhne mit betörend klarem Duft wurde am 13. Juli 2012 durch Gräfin Bernadotte auf der Insel Mainau auf den Namen ‘Constanze Mozart®‘ getauft. Die Initiative zur Namensgebung dieser besonderen Rose erfolgte durch Heidi Knoblich.

Am Sonntag, 4. August 2013, wurde im Zeller Stadtpark der „Zauberflöten"-Pavillon eingeweiht, der durch die finanzielle Unterstützung von Gräfin Bernadotte und der Insel Mainau sowie dem Rosenzüchter Kordes‘ Söhne verwirklicht werden konnte. Dabei kam Heidi Knoblichs Inszenierung „Wer ein Liebchen hat gefunden“ mit Musik von Wolfgang Amadé Mozart zur Aufführung.

Mit einer Festrede von Hofrat Prof. Dr. Bauer, der Inszenierung „Dero gschamigster Diener!“ – Mozarts „Dienstmenscher“ erzählen" von Heidi Knoblich und Musik von Wolfgang Amadé Mozart feierte die Stadt Zell am Sonntag, 2. Februar 2014, die Einweihung der Constanze-Mozart Bibliothek im Hotel „Löwen“. Der Buchbestand ist ein Geschenk von Hofrat Prof. Dr. Günther Bauer – em. Rektor der Universität Mozarteum Salzburg. Mit weiteren Büchern aus Wien und Mannheim ist im März 2015 eine Dependance im Büro des Zeller Bergland Tourismus e. V. eingerichtet worden. Die Bücher können vor Ort im Hotel „Löwen“ und im Büro des Zeller Bergland Tourismus e.V. kostenlos angesehen oder über das Büro des Zeller Bergland Tourismus e.V. (info@zeller-bergland.de, Tel. 07625 924092) gegen eine Pfandgebühr ausgeliehen werden.

Zum Jubiläum „125 Jahre Skilauf im Schwarzwald – Heimat des Skisports seit 1891“ im Jahr 2015 ist Heidi Knoblichs Weihnachtskinderbuch „Zum Christkind auf den Feldberg – Weihnachten bei Fräulein Fanny“ im Silberburg-Verlag Tübingen erschienen – ein Spin-Off ihres historischen Romans „Winteräpfel“, der im Hintergrund die Entstehungsgeschichte des Skisports im Schwarzwald schildert und nun in der neunten Auflage in einer Jubiläumsausgabe veröffentlicht wurde. "Zum Christkind auf den Feldberg – Weihnachten bei Fräulein Fanny“ erzählt von Mathis in einem Dorf weit unterhalb des Feldbergs, der sich auf viel zu großen Skiern auf den höchsten Berg des Schwarzwalds hinaufkämpft, um bei Fanny Mayer in ihrem Hotel Weihnachten feiern zu können - ein Weihnachtsabenteuer durch Schnee und eisigen Winterwind.

Im Oktober 2016 ist Heidi Knoblichs Weihnachtskinderbuch „Alle warten auf das Lebkuchenweiblein – Eine Weihnachtsgeschichte aus dem Schwarzwald“ erschienen: Eine märchenhafte Geschichte um den berühmten Todtmooser Lebkuchen für Groß und Klein zu Weihnachten, zauberhaft illustriert von Martina Mair.

Über 20 Jahre hat sie für den SWR Studio Freiburg Radio-Beiträge verfasst und produziert, die sich mit dem Land, seinen Menschen und deren Sprache befassen.

Über einen Zeitraum von 13 Jahren hat sie auch in der beliebten Radio-Comedy-Serie „Zahnarztpraxis Dr. Pauly“ aus der Feder des Hörspielautors Hugo Rendler, die Rolle der Zahnarzthelferin Sofie gespielt, die mit trockenem Humor ihren hochfahrenden Chef Dr. Pauly, dargestellt von Schauspieler und Sprecher Hubertus Gertzen, regelmäßig auf den Boden der Tatsachen geholt hat.

Die Badische Zeitung (Mantelteil) hat auf ihrer Kinderseite über Jahre Heidi Knoblichs Kindergeschichten veröffentlicht, illustriert von der Illustratorin Traute Enderle-Sturm.

Als freie Journalistin hat Heidi Knoblich bereits zahlreiche Artikel für renommierte Zeitschriften wie „Servus in Stadt & Land“, „Women´s History“, das „REGIO Magazin“ und viele weitere Magazine geschrieben.