Ein Denkmal für den Lebkuchen: Der Bäckermeister steht

Nachdem 2024 die Skulptur „Das Lebkuchenweiblein“ aus Heidi Knoblichs märchenhaftem Weihnachtskinderbuch „Alle warten auf das Lebkuchenweiblein“ unter großer Anteilnahme der Bevölkerung enthüllt wurde, ist nun zum 1. Advent 2025 mit der Skulptur „Der Bäckermeister“ eine weitere, von Thomas Rees erschaffene, wiederum über Spenden finanzierte, Skulptur ihrer märchenhaften Geschichte Wirklichkeit geworden.

© Thomas Rees © Thomas Rees

Rees erschuf auch sie aus einer mächtigen, sehr alten Weißtanne aus dem Todtmooser Wald. Bürgermeister Marcel Schneider dankte ihm, der Autorin, den Spenderinnen und Spendern wie auch Wilhelm Hottinger, der sie erneut einwarb und gab den zahlreich erschienen Todtmoosern einen Ausblick auf den Themenweg, der im kommenden Jahr im dritten Schritt mit der „Spur des Lebkuchenweibleins“ die beiden Skulpturen verbinden wird. Mit diesem Themenweg soll Heidi Knoblichs Weihnachtsgeschichte zu erlaufen sein und so eine Attraktion für Familien mitten im Innerort geschaffen werden. Todtmoos könne zu Recht stolz sein auf seine beiden Spitzencafés, die Todtmoos die jahrhundertealte Tradition des Todtmooser Lebkuchens bewahren, betonte er. Autorin Heidi Knoblich rühmte das in seiner Schlichtheit vollkommene Pilgerbrot, das wohl aus den Ursprüngen der Marienwallfahrt durch Verbindung mit der einstigen Lebkuchenhochburg Basel entstanden sein mag und gab einen Einblick in seine bewegte Geschichte. Mit ihrem Weihnachtskinderbuch wollte sie all denjenigen ein kleines Denkmal setzen, die jemals den Todtmooser Lebkuchen hergestellt und in die Welt hinausgetragen haben, sagte sie. Sie freue sich, dass dies mit dem Projekt „Spur des Lebkuchenweibleins“ auf so wunderbare Weise bekräftigt werde.